Die erste Sitzung - war es wirklich DAS Seminar?!

Am letzten Dienstag (15.11.05) bin ich das erste Mal in ein Seminar von Herrn Schmid gegangen und war dementsprechend gespannt, was mich wohl erwarten würde.

Die Sitzung begann schon sehr merkwürdig: das Audimax wurde in 4 Blöcke eingeteilt und ich saß in Block 3. Diese Einteilung müssen wir nun auch beibehalten - was andererseits auch schön ist. Dann wurden 4 Musikstudenten gebeten, Herrn Schmid zu unterstützen und die Aufgaben eines Chorleiters zu übernehmen - das klingt für Pädagogik-Seminar sehr merkwürdig! Wir in Gruppe 3 sollten dann 3 Begriffe mit "B" nennen, die auch noch dreisilbig sein sollten: Bauernhaus, Besenstiel, Baustelle. Für die anderen Gruppen galt dies dementsprechend.

Nun sangen wir - erst nur das "B", einfach, doppelt, usw., und dann jede Gruppe ihre Begriffe, alle gleichzeitig. Entstanden ist wirklich ein toller Chor. Der allerdings noch besser wurde, als wir zum großen Finale dann alle aufgestanden sind. Im sitzen singen geht eigentlich gar nicht - aber irgendwie schafft man es dann doch. Liegt das wirklich nur an der Mentalität der Deutschen?! 4 Kommilitonen haben zu einer Sequenz dann auch noch getanzt, um das ganze zu unterstreichen.

Und wo lag nun der Sinn? Uns sollte der Begriffe Rhythmus verdeutlicht werden - und das ist gelungen! Nicht nur theoretisch, sondern auch sehr praktisch! Ich bin, glaube ich, noch nie so gut gelaunt und lachend aus einem Seminar heraus gekommen. :-)

Mein erster Eindruck für dies Seminar war also sehr positiv und ich bin gespannt auf nächsten Dienstag!

Allerdings hatte ich nun immer noch keine Ahnung, was das ganze mit "Intelligenz und Begabung" zu tun hat: daher habe ich im Web gesurft und darauf hin einige Links hier auf meiner Seite eingefügt. Als sehr interessant habe ich den Link zur Learn Line empfunden.

Auf Seite 6 dort: "Wissenschaftlich begründete Vorgehensweisen, mit denen Lehrerinnen und Lehrer sehr fähige Schüler erkennen können" (http://www.learn-line.nrw.de/angebote/schulberatung/main/foyer/down/landscheidt_begabung.pdf)

1. Achten Sie auf die Ergebnisse in bestimmten anspruchsvollen Situationen. Verlassen Sie sich nicht ausschließlich auf Testscores.
2. Die Fähigkeiten von Kindern ändern sich mit der Zeit. Manche Schüler entwickeln später als andere besondere Fähigkeiten, während andere plötzlich Leistungsabfälle zeigen. Weil das menschliche Gedächtnis unzuverlässig ist und leicht von aktuellen Eindrücken beeinflusst wird, ist es wichtig, dass Lehrer und Lehrerinnen sich Aufzeichnungen in Form von Checklisten machen.
3. Konzentrieren Sie sich auf spezifische Begabung und suchen Sie nicht so sehr nach offenkundigen Anzeichen allgemeiner Intelligenz oder einer positiven Haltung zu schulischen Anforderungen.
4. Die persönliche Interaktion zwischen Lehrer und Schüler kann sehr wichtig bei der Entdeckung von unauffälligen Talenten sein.
5. Ein zweiter Beobachter, von Zeit zu Zeit, kann hilfreich sein.

6. Stellen Sie sicher, dass Ihre Auswahl nicht durch Geschlecht, Ethnizität, soziale Herkunft, Behinderung oder Ähnlichem beeinflusst wird.
7. Achten Sie auf Einseitigkeiten und persönliche Vorlieben. Stellen Sie sicher, dass alle Schüler Zugang zu den angebotenen Förderungsmöglichkeiten haben.
8. Achten Sie auf Anstrengungen und Techniken, mit denen Schüler versuchen Handicaps zu überwinden.
9. Benutzen Sie so viele Erfassungsmethoden wie möglich.
10. Suchen Sie nach Interessen und spezifischen Motivationslagen als Hinweise auf besonderes Potential.
11. Ziehen Sie mehr Schüler in Betracht als unmittelbar augenfällig sind. Suchen Sie definitiv nach verschiedenen Ausdrucksformen. Beachten Sie die ganze Vielfalt des Fächerkanons, um Schüler mit besonderen Begabungen zu finden.

12. Ziehen Sie mehr als eine Meinung in Betracht, vielleicht eine Gruppendiskussion. Beachten Sie aber, dass Gruppen von starken Persönlichkeiten dominiert werden können und dass Mehrheitsentscheidungen nicht unbedingt richtig sein müssen.
13. Hohes Engagement für anspruchsvolle Aktivitäten außerhalb der Schule und geringes Interesse in der Schule kann ein Hinweis auf Underachievement sein.
14. Reden Sie mit den betroffenen Schülern.


Auf der Seite der Learn Line werden auch die Vor- und Nachteile von Intelligenztests erörtert, sowie verschiedene Ansätze diskutiert.

Nun einmal kurz zu meiner Person, ich hab mich ja noch gar nicht vorgestellt:

Ich heiße Jessica, bin 26 Jahre alt, glücklich verheiratet und wohne in einem Dorf bei Rendsburg. Ich studiere auf Lehramt an Grund- und Haupschulen und bin da jetzt im 3. Semester. Mein doch relativ hohes Alter lässt sich leicht erklären: Ich habe schon eine Ausbildung gemacht und auch in meinem Beruf gearbeitet (Hotelfachfrau).
So viel erst dazu ;-)
isabelk - 21. Nov, 20:11

Liebe Grüße

Hallo Jessica,
ich bin`s Isabel.
Sonntag gut zurück gekommen?
Ich wollte dir nur zustimmen. Ich hatte mir zuerst auch etwas anderes von dem Seminar versprochen, aber ich bin auch selten so gut gelaunt und lachend aus dem Seminar gekommen. Bin gespannt, was uns morgen erwartet.
Bis dann
LG Isabel

JessicaHildw. - 22. Nov, 06:21

Danke

Ja, sind gut zurück gekommen, waren Sonntag um 20.30 Uhr zu Hause. Freitag sind wir allerdings erst nachts um 1 Uhr da gewesen - hatten richtig Nebel unterwegs, konnte teilweise nicht schneller als 80 km/h fahren, und die Temperaturen sanken bis zu -4 Grad - zum Glück war es aber trocken! :-)

Noch mal danke für deine Hilfe Freitag! :-)
Bis nachher, LG, J.
anni-tho - 22. Nov, 18:23

Hallo Jessica! Ich habe es auch endlich mal geschafft hier rein zu schreiben! Ich komme damit mal wieder voll nicht klar, aber das wird schon. Hab dich abonniert! Da ich den Sinn der ersten Stunde nicht ganz verstanden hab (also, den Rythmus und die Verdeutlichung schon, aber den Bezug zu dem Seminarthema) würde ich mich freuen, wenn du da mehr weißt und mir das mitteilen würdest. Tschö, sehen uns ja am Freitag bei Polz!

JessicaHildw. - 23. Nov, 17:04

Links

Hallo Annika!
Vielleicht helfen dir ja die Links, die ich reingestellt habe!
Bis Freitag,

LG Jessica

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JessicaHildw. - 1. Mär, 21:28
ich lache immernoch und...
ich lache immernoch und mein Grinsen will nicht weggehen.......
anni-tho - 26. Feb, 18:16

Thats me

Damit man nicht immer blättern muss, stelle ich mich mal hier vor: Ich heiße Jessica, bin 26 Jahre alt, gelernte Hotelfachfrau und bin seit August letzten Jahres glücklich verheiratet. Ich bin nach dem Abitur damals von Hamburg hier hoch in den Norden gezogen, und mein Mann ist aus dem Odenwald/Hessen hier hoch gekommen. Somit hatte er es weiter als ich ;-) Er arbeitet jetzt in Kiel, ich studiere in Flensburg und wohnen tun wir in einem Dorf bei Rendsburg. Da gefällt es uns auch gut. Weihnachten werden wir dies Jahr wieder zusammen verbringen (im Gegensatz zum letzten Jahr bei meiner Familie), aber Silvester werden wir getrennt sein, denn ich fahre zwischen den Tagen bis Uni-Beginn zum Arbeiten wieder nach Sylt und mein Mann bekommt voraussichtlich keinen Urlaub in der Zeit.

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Zuletzt aktualisiert: 14. Apr, 13:30

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