Die zweite Sitzung - wie erwartet und irgendwie doch nicht
Wie erwartet sangen wir auch in dieser Sitzung wieder im Chor - allerdings verändert, denn Herr Schmid wollte, dass wir nicht nur den Rhythmus spüren, sondern auch die Schwingung.
Er erklärte dies am Anfang so, dass die linke Hemisphäre für den Rhythmus zuständig ist, und die rechte für die Schwingung. Die rechte Hemisphäre wird zusätzlich von Motorik beeinflusst, so dass wir abwechselnd zu unseren Sing-Einsätzen auch aufstehen mussten, bzw. uns wieder hinsetzen. Durch diese Übung sollte die Zusammenarbeit der beiden Hemisphären, also auch von Rhythmus uns Schwingung, gefördert werden, sowie die Synchronisation - ob ich das wirklich gespürt habe...da bin ich mir nicht so sicher.
Die Verbindung von Sprache und Motorik ist am Theater (Darstellendes Spiel) schon lange gängiges Prinzip, um besser zu lernen. Also z.B. den eigenen Text zu verinnerlichen. Im Seminar von Frau Thomas praktizieren wir dies auch stets. Haben wir eine "feste" Rolle bekommen, sprechen wir unseren Text, gehen dabei durch den Raum, bauen uns Hindernisse auf (Kabel, Stühle, Mülleimer,...) über die wir rüber turnen müssen und verinnerlichen die Sprache dabei total. Denn das Gesagte wird mit der Bewegung verbunden - ich denke beim Versuch der Erinnerung nicht mehr an ein Stichwort oder ähnliches, sondern an die Bewegung, die ich dabei gemacht habe. So kann man den Text kaum noch vergessen.
Wir waren auch nicht 4, sondern 5 Gruppen: die 5. sang die ganze Zeit "a, e, i, o", während wir in Gruppe 3 abwechselnd den Ton "i" hielten und unsere 3 Wörter vom letzten Mal sangen. Mir ist nur aufgefallen, dass ich um mich herum nicht mehr alles wahrgenommen habe: ich habe meine beiden Nachbarinnen gehört, und die 5. Gruppe mit dem "a, e, i, o" - die anderen 3 Gruppen hab ich irgendwie nicht mehr gehört.
Als Hausaufgabe gilt es noch, die "Meditation im Supermarkt" nach Detlef Linke auszuprobieren - das hab ich allerdings noch vor mir. Diese Übung geht wie folgt: Man stellt sich im Supermarkt, Café oder ähnlichem an die längste Schlange an. Und wenn man an der Reihe ist, geht man ganz nach hinten und stellt sich wieder an. Was passiert da mit einem? Ich kann es mir gerade nicht so vorstellen...Auf jeden Fall werden die anderen Kunden einen für bescheuert halten-und man selbst wundert sich wahrscheinlich genau so, obwohl man es selbst getan hat.
Diese Vokalfolge hat eine Doppelfunktion: man kann Vokale gut stimmlich schwingen und Herr Schmid sagte auch, dass das Gehirn nach dem "Vokalprinzip" funktionieren würde:
a = Aperzeption
e = Emotion
i = Interaktion
o = Ordnung
u = Unordnung
Des Weiteren sprach er noch das Limbische System an: dies ist für Glückshormone zuständig, die wir Menschen benötigen, um zu Lernen. Was genau das jetzt allerdings mit Rhythmus und Schwingung zu tun hat, weiß ich auch nicht.
Jedenfalls ist eine der Aufgaben des Limbischen Systems auch die Steuerung von Emotionen und Motivation, welche wichtig sind für die Lernbereitschaft. Zur Motivation kommen wir aber in einer der nächsten Sitzung wohl noch.
Zum Limbischen System hab ich auch noch eine Datei/ein Bild eingefügt. Allerdings hab ich noch nicht heraus gefunden, wie ich das hier in den Beitrag hinein bekomme! Vielleicht kann mir dabei jemand mal helfen?! Wäre super!
Habe auch gerade beim Durchblättern anderer Web-Logs festgestellt, dass ich mich noch gar nicht zu den "Kritzeleien" geäußert habe.
Ich habe das zwar nicht auf Kommando, also bewusst, gemacht, aber ich ertappe mich doch häufiger dabei, wie ich etwas vor mich hin male.
Die Resultate sind völlig unterschiedlich: manchmal irgendwelche Figuren, also Quadrate, Kegel usw., die ich je nach Papier (besonders schön: kariertes ;-)) noch ausmale. Hauptsächlich stelle ich aber fest, dass ich viel mit geschwungenen Linien "arbeite". Zum Beispiel zeichne ich auch gerne in diesem Zusammenhang Rosenblüten.
Allerdings muss ich gestehen: Ich kann gar nicht zeichnen. Ich hab letztens mit meiner kleinen 2jährigen Nichte gemalt, und meine Schwester hat sich unsere Kunstwerke angesehen. Da bekam ich den trockenen Kommentar zu hören: "Deine künstlerische Entwicklung ist aber in der Grundschule stehen geblieben!" Naja...immerhin die Kleine findet meine Fähigkeiten toll. :-)
Er erklärte dies am Anfang so, dass die linke Hemisphäre für den Rhythmus zuständig ist, und die rechte für die Schwingung. Die rechte Hemisphäre wird zusätzlich von Motorik beeinflusst, so dass wir abwechselnd zu unseren Sing-Einsätzen auch aufstehen mussten, bzw. uns wieder hinsetzen. Durch diese Übung sollte die Zusammenarbeit der beiden Hemisphären, also auch von Rhythmus uns Schwingung, gefördert werden, sowie die Synchronisation - ob ich das wirklich gespürt habe...da bin ich mir nicht so sicher.
Die Verbindung von Sprache und Motorik ist am Theater (Darstellendes Spiel) schon lange gängiges Prinzip, um besser zu lernen. Also z.B. den eigenen Text zu verinnerlichen. Im Seminar von Frau Thomas praktizieren wir dies auch stets. Haben wir eine "feste" Rolle bekommen, sprechen wir unseren Text, gehen dabei durch den Raum, bauen uns Hindernisse auf (Kabel, Stühle, Mülleimer,...) über die wir rüber turnen müssen und verinnerlichen die Sprache dabei total. Denn das Gesagte wird mit der Bewegung verbunden - ich denke beim Versuch der Erinnerung nicht mehr an ein Stichwort oder ähnliches, sondern an die Bewegung, die ich dabei gemacht habe. So kann man den Text kaum noch vergessen.
Wir waren auch nicht 4, sondern 5 Gruppen: die 5. sang die ganze Zeit "a, e, i, o", während wir in Gruppe 3 abwechselnd den Ton "i" hielten und unsere 3 Wörter vom letzten Mal sangen. Mir ist nur aufgefallen, dass ich um mich herum nicht mehr alles wahrgenommen habe: ich habe meine beiden Nachbarinnen gehört, und die 5. Gruppe mit dem "a, e, i, o" - die anderen 3 Gruppen hab ich irgendwie nicht mehr gehört.
Als Hausaufgabe gilt es noch, die "Meditation im Supermarkt" nach Detlef Linke auszuprobieren - das hab ich allerdings noch vor mir. Diese Übung geht wie folgt: Man stellt sich im Supermarkt, Café oder ähnlichem an die längste Schlange an. Und wenn man an der Reihe ist, geht man ganz nach hinten und stellt sich wieder an. Was passiert da mit einem? Ich kann es mir gerade nicht so vorstellen...Auf jeden Fall werden die anderen Kunden einen für bescheuert halten-und man selbst wundert sich wahrscheinlich genau so, obwohl man es selbst getan hat.
Diese Vokalfolge hat eine Doppelfunktion: man kann Vokale gut stimmlich schwingen und Herr Schmid sagte auch, dass das Gehirn nach dem "Vokalprinzip" funktionieren würde:
a = Aperzeption
e = Emotion
i = Interaktion
o = Ordnung
u = Unordnung
Des Weiteren sprach er noch das Limbische System an: dies ist für Glückshormone zuständig, die wir Menschen benötigen, um zu Lernen. Was genau das jetzt allerdings mit Rhythmus und Schwingung zu tun hat, weiß ich auch nicht.
Jedenfalls ist eine der Aufgaben des Limbischen Systems auch die Steuerung von Emotionen und Motivation, welche wichtig sind für die Lernbereitschaft. Zur Motivation kommen wir aber in einer der nächsten Sitzung wohl noch.
Zum Limbischen System hab ich auch noch eine Datei/ein Bild eingefügt. Allerdings hab ich noch nicht heraus gefunden, wie ich das hier in den Beitrag hinein bekomme! Vielleicht kann mir dabei jemand mal helfen?! Wäre super!
Habe auch gerade beim Durchblättern anderer Web-Logs festgestellt, dass ich mich noch gar nicht zu den "Kritzeleien" geäußert habe.
Ich habe das zwar nicht auf Kommando, also bewusst, gemacht, aber ich ertappe mich doch häufiger dabei, wie ich etwas vor mich hin male.
Die Resultate sind völlig unterschiedlich: manchmal irgendwelche Figuren, also Quadrate, Kegel usw., die ich je nach Papier (besonders schön: kariertes ;-)) noch ausmale. Hauptsächlich stelle ich aber fest, dass ich viel mit geschwungenen Linien "arbeite". Zum Beispiel zeichne ich auch gerne in diesem Zusammenhang Rosenblüten.
Allerdings muss ich gestehen: Ich kann gar nicht zeichnen. Ich hab letztens mit meiner kleinen 2jährigen Nichte gemalt, und meine Schwester hat sich unsere Kunstwerke angesehen. Da bekam ich den trockenen Kommentar zu hören: "Deine künstlerische Entwicklung ist aber in der Grundschule stehen geblieben!" Naja...immerhin die Kleine findet meine Fähigkeiten toll. :-)
JessicaHildw. - 23. Nov, 17:30
Nochmals Liebe Grüße
Hey, bin mal wieder die erste, die dir schreibt.
Ich muss sagen, dass mir die zweite Sitzung auch wieder gefallen hat, aber ich habe diesmal nicht so viel mitnehmen können.
Mal sehen, ob ich mich im Supermarkt zweimal an die gleiche Schlange stelle.
Mittwoch hatte ich das Vergnügen lange zu warten und naja dannach bin ich nach Hause und habe mich nicht nochmal angestellt.
Mal sehen.
Schönes WE
Isabel